Von MediaMarkt erwarte ich ja eigentlich nicht viel: Etwas dünne Auswahl, halbwegs vernünftige Preise und zumeist unwissendes oder aber pampiges Personal (gelegentlich beides). Zumeist werden meine Erwartungen auch erfüllt – und nur selten übertroffen, was heute aber tatsächlich passiert ist.
Zugegeben: Ich halte wirklich nicht viel von MediaMarkt. Deren Werbung – mit einem “Comedian” wie Mario Barth hüstel – sagt ja schon viel aus. Auch die Tatsache, dass dort zwar hochdimensionierte Grafikkarten, aber nicht die dafür notwendigen Netzteile verkauft werden, sagt einiges über das Fachwissen aus, dass beim Zusammenstellen des Sortiments walten durfte.
Ich gehe also nur höchst selten hin – wenn ich grade mal etwas brauche, von dem ich annehmen kann, dass man es dort auch hat. (Was nicht für einfache Staubsaugerbeutel gibt, wie meine Arbeitskollegin, die heute mit mir dort war, bestätigen kann.) Ich war auch nur aus einem Grund in der Mittagspause dort: Ich wollte eine interne SATA-Festplatte kaufen, weil das alte IDE-Teil in dem USB-Gehäuse, das ich zu Backupzwecken verwende, allmählich das Rentenalter erreicht. Und wenn ich schon mal dabei bin, kann ich die Backupplatte genauso gut intern einbauen, am SATA-II-Anschluss – schneller als USB allemal, und auch eine eSATA-Platte wäre noch langsamer (eSATA ist SATA-I, nicht SATA-II).
Ich habe mich für die günstige Marke “CnMemory” entschieden, einfach weil es die billigste war (49 EUR für eine 500 GB-Platte). Ich hatte zumindest gehofft, dass das Ding ordentlich verarbeitet ist und nicht gleich beim Einbauen auseinander fällt. Tja, und zu Hause kam dann die Überraschung, beim Auspacken:
Die »Billig-Platte« ist in Wirklichkeit ein Markenprodukt von Samsung!
Damit hätte ich nicht gerechnet. Die Frage ist nur: Ist das der Standard? Hat sonst noch jemand eine Platte von CnMemory (schwarz/grüne Verpackung) gekauft und ein Markenprodukt darin gefunden? (Vielleicht war es ja auch nur ein Verpackungsfehler?)
Ich jedenfalls bin positiv überrascht – danke, MediaMarkt! Mein RSYNC lief jedenfalls gut durch (und als nächstes gehe ich dran, RSYNC für Windows zu installieren, um dort ebenfalls solche Backups laufen zu lassen – nicht zu vergessen das Image der Windows-Platte mit CloneZilla!)

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