2009
01.12.
Eigentlich gäbe es ja sooo viel zu berichten über den Nachwuchs – andererseits nimmt man als Elternteil ja ohnehin jede Kleinigkeit zum Anlass, gleich in Freude auszubrechen. Ich übe mich hier also meist in Zurückhaltung, aber jetzt ist es wieder soweit: Neues vom Nachwuchs!
Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft ich diesen Spruch in letzter Zeit gehört habe:
Speikinder, Gedeihkinder!
Natürlich nervt dieser Spruch mit der Zeit, aber ich muss auch feststellen: Da ist was Wahres dran.
In der letzten Zeit hat unser Sohn öfters Spuckphasen, die über einige Tage andauern. Und jedes Mal, wenn diese Phase zu Ende geht, hat sich etwas größeres verändert.
Nach einer dieser Spuckphasen beispielsweise hat er mit dem “Erzählen” angefangen. Eine weitere Spuckphase lehrte ihn den verbesserten Gebrauch seiner Hände: Er kann jetzt schon recht gut greifen und festhalten.
Weitere Entwicklungen dieser letzten Zeit umfassten zum Beispiel auch die Vorbereitungen auf das Sitzen. Nicht, dass er jetzt schon sitzen könnte; mit viereinhalb Monaten wäre das auch ein wenig früh. (Gleichwohl wird meine Mutter nicht müde zu betonen, dass ich selbst mit viereinhalb Monaten schon sitzen konnte; andererseits: Glaubt man meiner Mutter, war ich ohnehin ein Wunderkind. Ich frage mich heute manchmal, was aus diesem Wunderkind geworden ist – jedenfalls nicht ich, soviel ist sicher.)
Aber er bemüht sich schon: Er hebt die Beine hoch in Sitzposition. Und wenn man ihn so vor sich herträgt, dass er mit dem Gesicht nach vorne guckt (das hat er jetzt besonders gern), dann zieht er auch gerne seinen Oberkörper nach vorne. Dieses “Bauchmuskeltraining” ist natürlich auch eine Vorbereitung auf’s sitzen.
Was nach der jetzigen Spuckphase neu ist: Plötzlich macht es ihm nicht mehr soviel aus, auf dem Bauch zu liegen. Bis vor kurzem wollte er das noch gar nicht. Neuerdings hält er es länger durch, und er hat auch schon versucht, sich vom Bauch auf die Seite bzw. den Rücken zu drehen. Fantastisch!
Ansonsten genieße ich es derzeit morgens, den Tag auf eine wunderschöne Art und Weise zu beginnen: Man betrifft einfach sein Zimmer, stellt sich neben sein Bettchen und sagt: “Guten Morgen!” Das genügt dann schon: Der Kleine freut sich dann so sehr, dass er sofort sein schönstes Grinsen und Lächeln auflegt. Da geht mir das Herz auf.
Könnte man einen Tag schöner beginnen? Wohl kaum.
Zum Abschluss noch eine Buchempfehlung, die von Herzen kommt – allen werdenden und frisch gewordenen Eltern kann ich das nur zu Herzen legen:

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